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Trauen Sie sich, auch mal auf "Aus" zu drücken

Persönlichen Freiraum schaffen: Müssen Sie tatsächlich immer und überall erreichbar sein?

Gehören Sie auch zu den Sklaven der modernen Multimedia-Kommunikationstechnik? Sind Sie dank »iPhone & Co.« immer und überall erreichbar? Per E-Mail, SMS und Smartphone untrennbar mit dem Büro verbunden und stets mit der Arbeit vernetzt, auch wenn Sie ganz woanders sind?

Freilich, die tolle Technik der mobilen Alleskönner hat viele Vorteile. Unabhängig von Zeit und Ort können Sie mit Kunden, Mitarbeitern, Familie oder Freunden Kontakt halten, sind stets über Ihr Geschäft auf dem Laufenden, können kurzfristig Entscheidungen treffen, Informationen abrufen, Aufträge abwickeln, Aktionen planen, Unstimmigkeiten klären, …

Doch so wichtig und hilfreich das alles manchmal sein mag, so belastend kann es auf der anderen Seite sein: Durch die ständige Erreichbarkeit verdichtet sich die Arbeit. Ihr Takt schlägt schneller und schneller, ihr Druck wird stärker und stärker. Die Arbeitsrealität wandelt sich, wird zunehmend hektischer, unruhiger, virtueller. Die häufigen Unterbrechungen durch multimediale Impulse drücken auf die Konzentration und damit auf die Qualität der Arbeit.

Und: Der Prozess verselbstständigt sich. Dadurch, dass Sie ständig erreichbar sein können, erwartet man von Ihnen, dass Sie auch ständig erreichbar sind – sofern Sie nicht konsequent und rechtzeitig gegensteuern.

Schaffen Sie sich persönliche Freiräume: Abschalten hilft abzuschalten

Gönnen Sie sich den Mut! Drücken Sie rechtzeitig auf den »Aus«-Knopf. Schaffen Sie sich Freiräume, indem Sie nicht auf jede SMS oder E-Mail sofort antworten, indem Sie Ihr Handy zeitweise stumm oder ganz ausschalten, indem Sie sich aus Newslettern oder cc-Verteilern streichen lassen, indem Sie Ihre Handynummer von der Visitenkarte streichen, …

Fahren Sie den Druck aus Information und Kommunikation also sehr bewusst zurück und nehmen Sie sich die Freiheit, auch mal nicht erreichbar zu sein, ungestört arbeiten zu können oder einfach nur in aller Ruhe zu relaxen. Ganz besonders gilt dies übrigens für Ihre (wohl verdienten und unbedingt notwendigen) Erholungszeiten, also für Wochenende und Urlaub.

Merke: Abschalten hilft Ihnen abzuschalten!

Gönnen Sie sich Ihre persönliche Auszeit bei unseren Planungstagen Körper, Seele, Geist: Achtsamkeit im Kloster - Zeit für mich. Nähere Informationen dazu und die nächsten Termine finden Sie hier.

Zum Autor:
Christoph Beck ist freier Texter und Autor (www.texterei-beck.de)

E-Mail an Christoph Beck

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